Schule der Zukunft: „Wir verlieren viel zu viele Schülerinnen und Schüler. Wir brauchen die Potenziale“ - Myrle im Interview

„Unser Schulsystem, so wie es gestrickt ist, passt nicht mehr.“ Dieser Satz aus dem jüngsten Interview mit Myrle Dziak-Mahler bringt es auf den Punkt: In einer Welt, die sich rasant verändert, stößt das klassische System der Kohortenbeschulung zunehmend an seine Grenzen. Statt heterogene Lernwege zu fördern, verlieren wir zu viele Schülerinnen und Schüler – und damit wertvolle Potenziale, die für unsere Gesellschaft und Zukunft unverzichtbar wären.

Der traditionelle Unterricht folgt seit Jahrhunderten starren Strukturen: gleiche Inhalte zur gleichen Zeit für die gleiche Altersgruppe, ein starres Klassensystem, in dem Selektion oft wichtiger ist als individuelles Lernen. Auch wenn diese Logik historisch lange funktioniert hat, zeigt sich heute überdeutlich, dass sie viele junge Menschen erreicht, aber nicht wirklich befähigt. Wir verlieren junge Menschen, weil das System nicht mehr zu ihren Lebenswelten passt und ihre individuellen Bedürfnisse nicht ausreichend berücksichtigt. Im Interview erklärt sie, warum alte Rezepte nicht mehr greifen, weshalb selbstgesteuertes Lernen kein pädagogischer Luxus ist – und was all das mit Demokratie zu tun hat.

Das ganze Interview findest du hier.