Maria, magst du uns erzählen, wer du bist und welche Rolle du an deiner Schule übernimmst?
Ich bin Schulleiterin der Grundschule in Wachtum. Wir sind eine kleine, einzügige Grundschule im Oldenburger Münsterland und ich bin nicht nur Schulleiterin, sondern auch Deutschlehrerin der Klasse 4. Dort setze ich auch lernlog kids seit November ein. Und mir fällt die Rolle als die Admin von lernlog zu.
Was hat euch dazu motiviert eine lernlog Entwicklergrundschule zu werden?
Tatsächlich hat mich eure Geschäftsführerin Myrle vor zwei Jahren auf der didacta motiviert. Da hat sie mir die lernlog App schmackhaft gemacht und ich war schon seit langem auf der Suche nach einer digitalen Variante von Arbeits- und Tagesplänen, die individuell für jedes Kind zugeschnitten werden können- also eben nicht so einen Wust an Papier verursachen. Als Myrle mir von lernlog erzählt hat, fand ich das sofort super spannend, allerdings noch nicht so passend für die Grundschule. Kurze Zeit später erzählte sie, dass an einer Version für die Grundschule gearbeitet würde. Und seitdem habe ich drauf gewartet – und dann natürlich direkt zugegriffen.
Kannst du ausführen, welche Herausforderungen im Grundschulalltag euch dazu bewegt haben lernlog kids einzuführen?
Bei uns ist es sehr wichtig, dass die Kinder eigenverantwortlich und auch selbstgesteuert lernen. Auch das Feedback ist mir sehr wichtig. Zum Einen das Feedback der Lehrkraft, aber auch die Selbstreflexion der Kinder. Wir haben bis letztes Jahr noch mit analogen Arbeitsplänen gearbeitet. Das war wirklich sehr viel Papier. Und die Arbeitspläne zu individualisieren ist mit Papier auch entsprechend schwieriger. Und das ist jetzt eine Wahnsinnserleichterung, dass ich mit lernlog kids die Arbeitspläne individuell für jedes Kind zusammenstellen kann, Übungen einstellen kann usw. Ich bin noch dabei, alles auszuprobieren und auszutesten, was noch geht. Ich habe den Kindern einfach gesagt: "Kommt, wir machen das gemeinsam". Und die Kinder finden lernlog total cool. Vor allen Dingen die Funktion, dass sie das, was sie erarbeitet haben, einfach abfotografieren können, dann dazu was schreiben können oder einen Smiley einfügen. So geben sie mir schnell ihre Rückmeldung: "Das hat gut geklappt, das war nicht so gut/leicht für mich" oder “ich brauche Hilfe”. Wir tasten uns zusammen so langsam ran. Ich gebe als Lehrerin das Feedback an die Schüler*innen über lernlog und die Kinder können sich das in Ruhe anschauen. Die Eltern sind so auch jederzeit informiert, denn auch die Eltern können immer reinschauen.
Wenn du anderen Grundschulen lernlog kids in einem Satz empfehlen könntest, was würdest du sagen?
Eine super Unterstützung für das selbstgesteuerte Lernen in digitaler Form und eine Ergänzung der analogen Materialien.